December 2, 2010
Theorie
Man braucht beim Fahrrad fahren das Gleichgewicht während der Fahrt.
- Dabei kompensiert man beim Geradeausfahren auftretende Seitenneigungen durch Lenkereinschlag in die Fallrichtung.
- Um eine Kurve zu fahren, provoziert man durch Gewichtsverlagerung in Kurvenrichtung oder durch kurzen Lenkereinschlag in die entgegengesetzte Richtung eine leichte Seitenneigung in Kurvenrichtung und kompensiert nun diese Neigung durch Lenkereinschlag in die Kurvenrichtung. * Das erzeugt wieder ein Gleichgewicht und der Roller oder das Fahrrad fährt nun in eine neue Richtung.
- Bei zunehmender Geschwindigkeit haben sowohl Lenkbewegungen als auch Körperschwerpunktverlagerungen (Balancieren) eine untergeordnete Bedeutung. Das gilt grundsätzlich für die Geradeausfahrt wie für Kurven. Ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h werden die auf die Laufräder wirkenden Kreiselkräfte so stark, dass ein stabiles Geradeausfahren und ein großer Teil der Lenkmanöver auch freihändig möglich sind.
Der ideale Ort zum Üben
Der ideale Übungsort hat folgende Eigenschaften
- ohne Verkehr
- auch ohne parkende Autos und Fußgänger
- ebener Platz oder breiter Weg asphaltiert bzw. fester und ebener Untergrund
Nun aber aufsteigen und los!
Gleichgewicht halten
Anfahren, Gleichgewicht halten, treten und bremsen ist zu viel für das erste Mal! Das Ausbalancieren des Gleichgewichts durch geeignetes Gegenlenken ist der Kern der Sache und das entscheidende Erfolgserlebnis für den Schüler. Deswegen am Anfang das Rollen üben - ruhig noch mit ausgestreckten Beinen knapp über dem Boden. Die Eltern geben einen sanften, langsamen Schubs und die "Spielregel" ist: möglichst lange zu rollen ohne sich mit den Beinen abstützen zu müssen. ...........
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